der "Verein"
Vereine, Versammlungen und Vorstände... Ämter, Papierkram und Karteileichen - wir wollen unsere Energie für das Segeln einsetzen! Das bedeutet: Den Verwaltungsaufwand des Vereines zu klein wie möglich zu halten. Das geht um so besser, je kleiner der Verein ist. Deshalb wird inSail e.V. von den zehn Initiatoren gegründet werden - und, wenn dieses (im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit) genehmigt wird ist, ein Verein mit zehn „ordentlichen Mitgliedern“ bleiben.

Es wird darüber hinaus die Möglichkeit bestehen, inSail e.V. als Fördermitglied beizutreten. Fördermitglieder werden berechtigt sein, die Angebote von inSail e.V. jederzeit und zu besonderen Konditionen zu nutzen (diese sind noch nicht eindeutig festgelegt).

Die Trennung in „ordentliche und Fördermitglieder“ mag auf den ersten Blick die Vermutung schüren, dass uns an möglichst vielen „Beitragszahlern ohne Rechte im Verein“ gelegen ist. Allerdings - wir haben keine schwarzen Koffer, in denen wir das Geld in die Schweiz tragen wollen. Wir wollen segeln - und wir wollen eine Infrastruktur schaffen, dass jeder segeln kann. Ob wir dazu eine „Initiative“ sind oder ein eingetragener Verein spielt dabei (für uns) keine Rolle. Wir wollen unsere Aktivitäten nicht dahin gehend erweitern, dass wir unser Geld für den Versand von Einladungen zur Weihnachtsfeier ausgeben. Wir wollen aber auch keine „abgeschottete Clique“ sein, die heimlich ihr Süppchen kocht und sich dabei nicht in den Topf schauen lässt. Wir haben uns entschlossen, inSail eintragen zu lassen, um die finanziellen Möglichkeiten zu erweitern und auf rechtlich gesunde Füße zu stellen - um Spenden annehmen zu dürfen (auf die wir angewiesen sind), um eventuelle Fördermittel zu erhalten.

Wir bauen auf Menschen, die Engagement mitbringen und Teamgeist, die vor Ort aktiv werden und auf ein gemeinsames Ziel hin arbeiten. Wir suchen Menschen, die Freunde werden können bei einer Sache, die so ungewöhnlich wie notwendig ist. Wir wollen kein „Programm“, in dem steht: „Freitag 16 bis 18 Uhr Segeln für Menschen mit diesem oder jenem Handicap“ - sondern Menschen, die hinschauen, sich auf etwas einlassen und mit anpacken, wenn es notwendig ist. Und die, wenn alle Abenteuer bestanden sind und das Boot wieder am Steg liegt, noch ein Bier miteinander trinken. Und selbstverständlich werden diese Menschen bei allen Entscheidungen ihre Stimme haben.