| „Wer segeln will, wird bayernweit von zuhause
abgeholt, bekommt einen Begrüßungscocktail und wird
dann, unter einem Heißluftballon schwebend ins Boot gehoben...“
- wer ein solches „all inclusive-Paket“ sucht, sollte
vielleicht im Reisebüro danach fragen. Die perfekte rund-um-Betreuung
kann und will inSail nicht bieten. Bei uns heißt es: Selbst
Hand anlegen. Noch sind wir ein kleiner Verein, der auf das ehrenamtliche
Engagement weniger aktiver Mitglieder setzt. Das kann sich ändern,
das soll sich ändern. Wir wollen ein großer Verein
werden, wir wollen unsere Möglichkeiten und Angebote erweitern.
Was wir nicht wollen ist: Dem Einzelnen Verantwortung abnehmen
für das, was er selbst tun kann. Den „ultimativen Service“
wird es bei inSail nicht geben.
Was es gibt ist unsere Bereitschaft, dort individuelle Hilfen
und Unterstützung anzubieten, wo es notwendig ist. Was
es gibt ist unser Wunsch, Dinge möglich zu machen, die
auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. Was es gibt
ist unser Wille, uns intensiv und kreativ mit den Bedürfnissen
des einzelnen Seglers auseinander zu setzen. Und wenn es sich
heraus stellt, dass jemand wirklich nur mit einem Ballon ins
Boot kommt, werden wir alles daran setzen, einen solchen aufzutreiben.
Was es noch nicht gibt ist die „perfekte Infrastruktur“.
Natürlich wünschen wir uns barrierefreie Steganlagen
und sanitäre Einrichtungen. Allerdings hat daran, als das
Gelände eingerichtet wurde, niemand gedacht. Zahlreiche
Umbauten sind notwendig, um bestehende Barrieren aus dem Weg
zu schaffen. Wir arbeiten daran - doch diese Umbauten kosten
Zeit und Geld. In beiderlei Hinsicht sind unsere Möglichkeiten
begrenzt. Deshalb sind wir jedem dankbar, der uns mit Ideen,
„man-power“ oder finanziell unterstützt. Bis
zur „vorbildlichen Barrierefreiheit“ allerdings
werden immer Menschen zur Verfügung stehen, die bereit
sind, über die bestehenden Hindernisse hinweg zu helfen.
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