| Flaggschiff von inSail ist die „no limits“
- eine 4,20 Meter lange Kielyacht (2.4mR, Norlin MK 3). Ein reines
Solo-Boot, das auf Grund seiner Bauweise nicht kentern kann und
unsinkbar ist. Die Norlin MK 3 ist eine eins-zu-fünf-Kopie
der legendären America’s Cup-Yachten aus den 70‘er
Jahren - und hat ihre eigene Geschichte: Ursprünglich von
Peter Norlin als Modellboot für Ausstellungen konstruiert,
auf einer Messe „zufällig“ von einem Rollstuhlfahrer
„entdeckt“, heute das „ultimative“ Schiff
für Menschen mit (und auch ohne) Handicap. Inzwischen startet
diese Bootsklasse auch bei den Paralympics.
Der Erfolg der Norlin MK 3 kommt nicht von ungefähr: Das
Boot ist zum einen äußerst sicher, zum anderen ideal
auf die Bedürfnisse behinderter Segler zugeschnitten. Der
„skipper“ sitzt - mit Blick in Fahrtrichtung - tief
im Rumpf. Alle Manöver werden ohne Änderung der Sitzposition
gefahren. Sämtliche Schoten, Fallen und Trimm-Einrichtungen
laufen in einem Cockpit sozusagen „vor der Nase des Seglers“
zusammen. Gesteuert wird das Boot alternativ mit einer Handpinne
im Cockpit oder über Fußpedalen. Sogar die Lenzpumpe
ist fest eingebaut - was für uns aber nur bei meterhohen
Wellen auf dem Lech von Bedeutung sein dürfte...
Zum „Schnuppersegeln“ eignet sich die „no
limits“ nur mit einem Begleitboot. Wer allein segeln will,
muss mindestens Grundkenntnisse haben.
(die „no limits“ ist auf Grund von Untiefen im
Revier derzeit nur bedingt einsetzbar)
Das Spaßboot schlechthin ist derzeit die „no limits
2“ - ein Trimaran für bis zu drei Personen (Windrider
17). Auch hier sitzt der „skipper“ in Fahrtrichtung
im Heck des Mittelrumpfes, die „Beifahrer“ haben
die Wahl zwischen einer weiteren Luke mittschiffs oder den beiden
Trampolinen. Aus der Heckluke heraus sind Schoten und Fallen
bedienbar, gesteuert wird mit Handpinne oder Fußpedalen.
Die „no limits 2“ macht bereits mit wenig Wind gute
Fahrt und ist darüber hinaus spielend leicht zu segeln.
Besonders geeignet ist der Trimaran für Schulungszwecke,
da ein Segellehrer mitfahren kann.
(Etwas schwierig - aber erwiesenermaßen nicht unmöglich
- ist derzeit noch der Einstieg in den Mittelrumpf für
Rollstuhlfahrer, wir arbeiten gerade an einer „Brücke“,
die den Zustieg über das Heck ermöglicht)
Wer eine „klassische Jolle“ sucht, sollte es mit
der „no limits 3“ probieren: Ein Klepper Partner,
gutmütig, aber ohne spezielle technische Umbauten für
Menschen mit einem (körperlichen) Handicap.
Darüber hinaus stehen weitere Boote (Brücken-Katamarane,
Flying Cruiser u.a.) zur Verfügung, die je nach Bedarf
auch für Schulungszwecke eingesetzt werden können.
Ein motorbetriebenes Begleitboot wird derzeit angeschafft (aus
wasserwirtschaftlichen Gründen und unter Umweltaspekten
ein leistungsfähiges Elektroboot).
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