erste Anekdoten
„Die no limits säuft ab!“ hallt es entsetzt über den Steg. Und tatsächlich: Unserem Flaggschiff steht das Wasser bis zum Hals, genauer: Bis kurz unter den Süllrand. Nein, nein,. lieber Heiko, wir haben nicht vergessen, das Loch im Kiel mit Klebeband zu verschließen, bevor wir die 2.4 ins Wasser gesetzt haben (dieses kleine, fiese Loch ganz unten, aus dem das Wasser im Kiel abfließen kann, wenn das Boot am Kran hängt...). Allerdings - entweder haben die Fische dieses Stückchen Klebeband abgeknabbert, oder es hat den Dauertest im Lechwasser nicht bestanden. Wir jedenfalls können mit der Lenzpumpe schuften, wie wir wollten - nach einer Stunde ist das Boot wieder voll. Immerhin, es beweist damit, dass es tatsächlich unsinkbar ist.

Ohne Kran - siehe oben - eine dumme Situation! Tauchen und einen Korken reinstecken? Das Boot flach legen, bis der Kiel aus dem Wasser kommt? Für uns kommt nur eine saubere Lösung in Frage! So verbringen wir dann im strömenden Regen ein paar Stunden damit, ein Bleistück nach dem anderen aus dem Kiel zu heben (immerhin so um die 200 Kilo!) und das Boot aus dem Lech zu ziehen. Nebeneffekt: Wir können das Unterwasserschiff mal wieder putzen, was sich als mehr als dringend nötig erweist. So war Heiko Kröger vermutlich der erste, der mit einer 2.4 den Lech besegelt hat. Wir dagegen sind wohl die ersten, die je eine 2.4 mit der Hand aus dem Wasser geholt haben... hoch lebe die Erfindung des Bootskranes!